Tomorrow I'll Play God
Rockhit Records
Release: November, 3rd 2006
01. appetite at first sight
02. visions
03. inside of me
04. over is a word I cannot deal with
05. the great escape
06. the air I breathe
07. fighting in the name of rock'n'roll
08. order to kill
09. no one's there
10. living the limits
11. just another tragic story
| Acoustic Shock 11.12.2006 |
| Das Spiel mit den Emotionen
Da müssen also 5 Berliner Jungs kommen, damit mir der Glaube an eine Musikrichtung zurückgegeben wird, welche gnadenlos überspielt und deswegen mehr als phantasielos schien – Emo. Zwischenzeitlich war Geschrei für mich unabdingbar, um überhaupt noch Höhepunkte in den einzelnen Stücken auszumachen. Vielleicht auch durch die letzten Neuerscheinungen ein wenig Metal(core) “verseucht“, konnten die wenigstens Clean Vocals allein meine Aufmerksamkeit über eine Albumlänge aufrecht erhalten.
“5 Bugs“ kommen nicht nur beinahe gänzlich ohne Geschrei aus, sondern schaffen es nicht zuletzt durch das schöne und sanftmütige Gesangesorgan von Chris Dumhard mehr als nur beiläufig zu unterhalten. Auf durchweg gutem Niveau werden dem Hörer auf “Tomorrow I’ll play god“ 12 Songs geboten, die durch ihre extrem eingängigen, aber dennoch haltbaren Melodien überzeugen. Da ertappt man sich schnell selbst beim Mitsingen und findet mit jedem Durchlauf weitere Highlights. Druck wird meist über die knackigen Riffs und das Forcieren im Rhythmusbereich erzeugt. Natürlich erfindet auch dieses 2001 gegründete Quintett das Genre nicht neu, aber mit diesen Ohrwurmqualitäten, dem gut ausgewogenen Spiel zwischen Gefühl und Härte und der Kunst gegebene Einflüsse ansprechend miteinander zu verknüpfen, gehört dieses Album zu den stärksten, inländischen Veröffentlichungen aus dem emotionalen Rockbereich 2006. Und dafür hat es nicht mehr als 5 kreative Köpfe und ihr bandeigenes Tonstudio gebraucht. |
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| Uncle Sally*s 03.12.2006 |
| Und es gibt sie noch, die Glücksgriffe, von denen man eigentlich glaubte, dass sie geradewegs in den Lokus reichen würden.
Man muss aber auch attestieren, dass die 5Bugs Irreführung im großen Maßstab betreiben: Hinter einem niedlichen Namen, einem nichts sagenden Cover und einem nur 35 Minuten währenden Silberling offenbarte sich den abgestumpften Ohrtrompeten des verdutzten Redakteurs urplötzlich eines der besten Alben des Jahres. Überschwang ist ja selten gut und schon gar nicht professionell. Peinlich auch, wenn man als dem Objektivismus verpflichteter Berichterstatter seinem verdutzten Gesprächspartner ständig auftischen muss, wie geil man sein neues Album findet. Was soll's – für "Tomorrow I'll Play God" lege ich gerne meine Pratzen ins lodernde Feuer der Befangenheit und ruiniere meinen guten Ruf als Metal–Head. Florian Nowak, einer der 5Bugs–Gitarristen, ertrug die Lobhudelei mit bescheidener Eleganz und erläuterte kurz und knackig den Albumtitel. "Es geht darum, dass es Nationen gibt, die Kriege führen, Wissenschaftler, die in die Natur eingreifen – das ist für mich Gott spielen." Zwar haben sich die fünf Berliner nicht "Weltverbesserungsband" auf die Fahnen geschrieben, plakativ sollen andere sein, doch kritische Auseinandersetzung mit der Realität hat noch keiner Band geschadet.
Kritisch, okay, let's do that: 35 Minuten, das ist wirklich mager, oder nicht? "Stimmt", gesteht der Saitenmalträtierer. "Wir haben überlegt, ob wir schnell noch ein paar Songs schreiben, weil der Studiotermin schon feststand. Aber dann haben wir lieber auf Qualität als auf Quantität gesetzt. Lieber elf richtig gute Songs statt 15, bei denen Ausschuss dabei ist." Und jetzt dämmert's langsam, warum das Album so einen satten Eindruck hinterlassen hat: Es hat einfach keine schwache Stelle, ist perfekt produziert und unglaublich variabel. Was Florian mit "wir sind keine Genre–Nazis" umschreibt, offenbart sich dem Trommelfell als melodiöser Punkrock–Pfropfen mit experimentierfreudigem Breitbandkanal. Da preschen Melodien aus den Boxen, die Jimmy Eat World gerne geschrieben hätten, macht Sänger Chris Dumhard bei "No One's There" Rise–Against–Tröte Mcllrath alle Ehre und brechen beim finalen "Just Another Tragic Story" die emotionalen Dämme. Prädikat: Rock–Ballade des Jahres. Dennoch, und das stellen 5Bugs mit "Fighting In The Name Of Rock'n'Roll" nachhaltig klar, geht's hier nicht um Eierschaukeln: "Als kleine deutsche Rock–Band muss man kämpfen, wird oft enttäuscht, arbeitet wie verrückt, sieht, dass um einen rum Sachen gehypt werden, und man denkt: Warum die? Warum kriegen wir nicht die Chance? Ich bin da schon so ein kleiner Rock'n'Roll–Kämpfer – Rock'n'Roll ist mein Leben. Es geht darum, die Sau rauszulassen und auch zu sagen, was man denkt." Kein Problem: 5Bugs sind mitnichten ein Programmierfehler, sondern ganz großes Tennis. Text: Benjamin Foitzik |
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| Splitted 02.12.2006 |
| Die Donots und Beatsteaks dieser Nation verschwinden in dreckigen Proberäumen und die ganze Welt malt sich die Augen traurig und kreischt aufgesetzte Heulparolen durch die Gegend. Das mag ein Trend sein und auch an vielen Stellen gefallen, das will ich garnicht abstreiten, wer hätte aber gedacht, dass man in diesen Zeiten noch den Titel "Punkrockalbum" des Jahres vergeben kann? Mit etwas weniger Aufmerksamkeit versehen als die ersten beiden Vertreter, mit jedoch nicht weniger Potential ausgestattet schießt "Tomorrow I'll play good", ein Hitalbum, an den deutschen Punkrockhimmel, was sich gewaschen hat (schließlich sind die Zeiten vorbei, in denen Punkrock sich noch durch Ungewaschenheit der Bands auszeichnete...).
Lange habe ich kein Album mehr in den Ohren gehabt, was mit einer solchen "Hitdichte" und Mitsinggarantie versehen war. Ich möchte sie nicht in den internationalen Himmel loben, aber zumindest in unseren Gefilden dürften sie eine größere Rolle spielen; werden sie auch, alles andere wäre unberechtigt. Besonders kompliziert ist dieses Packet nicht geschnürt, das könnte man an dieser Stelle kritisieren, warum aber? Der Weg zum Ziel muss nicht immer besonders kurvig sein. Was nicht heißt, dass einem langweilig wird oder die Songs nicht genügend Abwechslung vorweisen würden. Von purem, gut gelauntem Punkrock in der Liebeserklärung an ihr Rockerdarsein "Living the limits", härter bese(a)itet wie in "No one's there" oder auch gänzlich ruhig ("Just another tragic story"), ist alles dabei und mündet immer wieder in beigeisternden Ohrwürmern. Gut so. Noch schwerer als die Suche nach Schwachpunkten fällt die eindeutige Benennung von Hits, die herausragen. Dazu sind die Songs alle auf einem zu ähnlich guten Niveau. Besonders auffällig ist die klare, variable und vor allem saubere Stimme von Sänger Chris Dumhard. In "Order to kill" tut ein Kindermund folgende Wahrheit kund: "The time has come, lay down your guns! Haven't you learned enought from history?". Tolle Idee. Klar, Punkrock ist schwer zu revolutionieren, warum aber, wenn man ihn mit solchen Platten bereichert? Knüller! Bevor dies hier in noch unprofessionellere Lobeshymnen ausartet gebe ich ab an meinen CD-Spieler und lasse mich von 5 BUGS beschallen... Michael Breuninger |
| http://www.splitted.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Subway 01.12.2006 |
| Fünf Maden sollt ihr sein! Unter dem Decknamen einer unbedeutenden Rock-Combo verbirgt sich hier ein musikalischer Juwel. Lupenreine Produktion, Melodiebögen für die Ohrwurmarmada, von straighten Punkrock-Nummern bis zu einer unbeschreiblich – ich benutze das weichliche Wort nur ungern – schönen Ballade (»Just another tragic story« – Prädikat: Weichspüler des Jahres) ist alles am Start. Jimmy Eat World begatten Rise Against – stark! |
| http://www.subway.cc --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Norden Rockt 22.11.2006 |
| “5Bugs – music for anyone who favours kick ass sound straight from the heart”…so stehts in der Bandinfo auf der Homepage. Und genau das zeigen die 5 Berliner mit einer Mischung aus Rock, Pop, Punkrock und Emo auf ihrem Album „Tomorrow I’ll Play God“. Die durchweg präsente Stimme des Sängers Chris Dumhard wird mit Backingvocals der Gitarristen Snöt und Flo sehr gut unterstützt und treibt die Instrumente zu Höchstleistungen, die zusammen einen fetten Sound ergeben. Jeder Song kann dem vorigen immer noch eins oben drauf setzen und das Album erscheint als eine runde Sache. Die Platte animiert durchweg zum Tanzen und mitsummen der Songs. Es wird bei der knapp 36 Minuten langen Scheibe ein guter Mix aus Shouts, melodiösem Gesang, preschender Gitarren, einem wummernden Bass und einem treibenden Schlagzeug geboten. Live bestätigen 5Bugs diesen Eindruck, denn sie geben mehr als 100 Prozent und die Menge wird aufgefordert ihrem Bewegungsdrang – vor allem durch das Zusammenspiel aus Gesang und Instrumenten hervorgerufen – nachzugeben und im Moshpit sich den Klängen zu ergeben.
Das Lebensmotto der Band scheint sich im Song „Living the Limits“ wiederzufinden. Denn dieser handelt von der bisherigen Bandgeschichte und die Zukunft lässt großes von dieser Band erwarten! Ein Zitat aus dem Song: „We keep on playing our sunshine asses off we won’t get any fucking sleep at all living the limits is a part of us, that’s it! So fuckin’ what we love this shit“ Wenn das keine Aussage ist… Ruhigere Töne werden mit „Just another tragic story“ angeschlagen. Dieser Song besticht durch die Einfachheit, denn hier wird nur auf Pianotöne von Gitarrist Snöt, der ein wahnsinniges Talent am Klavier an den Tag legt, und die klare Stimme des Sängers gesetzt. Der Song schließt das Album glanzvoll ab. Chris beweist hier, dass er mit seiner Stimme auch den Test des Balladensingens gewachsen ist. Mit „Order to kill“ lassen 5Bugs gesellschaftskritische Töne laut werden und kritisieren die Sinnlosigkeit des Kriegführens und wenn schon eine Kinderstimme „haven’t you learned enough from history“ verlauten lässt, sollte man sich wirklich mal Gedanken dazu machen. Mit viel Liebe zu Detail und der Vielseitigkeit, die das Album besitzt, liefern die 5 Berliner ein beachtliches Ergebnis ab, mit dem sie es zu Recht aus dem Underground auf die Bühnen schaffen werden um sich einem größeren Publikum präsentieren zu können, wie dieses Jahr schon bei Rock am Ring geschehen. Auch die Gastauftritte von Guido von den Dontos und Chris und Martin von One Hope Left bei „The Great Escape“ und „Living The Limits“ verleihen den Songs noch mehr Ausdruck, nicht zu vergessen der Sologitarrenpart bei „Appetite At First Sight“ des Ex-Gitarristen Ashkan. Alles in allem also ein sehr gelungener Nachfolger der Platte „To No One Else Except you “, die zeigt, dass 5Bugs sich weiter entwickelt haben und reifer geworden sind. Damit stehen sie ihren amerikanischen Kollegen wie New Found Glory, Fall Out Boy oder Taking Back Sunday in Nichts nach, sondern auf einer Stufe und erklimmen die Leiter immer höher, wenn sie so weiter machen. Nicht außer Acht zu lassen ist ebenfalls, dass das komplette Album in Eigenproduktion im heimischen Studio von Flo Nowak entstanden ist und so die Echtheit garantiert. Die Tempiwechsel lassen die Songs interessant klingen und der Wechsel zwischen Kopf und Bruststimme vervollständigen das Paket. Mit dem Mix aus Punkrock, Emocore und poppigen Rhythmen offenbart sich dem Zuhörer ein Album, das sehr facettenreich und eingängig klingt und Appetit auf mehr macht. Also für Fans dieser Musiksparte ein Muss im Regal! Geschrieben von Agnetha Radke |
| http://www.norden-rockt.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Skipmag 20.11.2006 |
| 5BUGS aus Berlin haben mit ihrer zweiten Platte ordentlich an Profil gewonnen. Konnten sie mit „To No One Else Except You“ vor zwei Jahren schon Erfolge und die ersten Tourerfahrungen sammeln, stand in diesem Jahr, noch vor Release der zweiten CD, schon ein Großevent wie Rock Am Ring auf dem Tourplan. Keine schlechte Bilanz für die jungen Berliner.
Dem großen Erwartungsdruck der demnach auf der Band lag, werden die 5BUGS mit ihrem neuen Silberling definitiv gerecht. 11 ziemlich eingängige Stücke, die zwischen Pop und Punk wandeln überzeugen schon beim ersten Durchgang. Bei „Appetite At First Sight“, spricht der Titel für sich, denn der mehrstimmige Refrain zündet unmittelbar und setzt sich fest, bis sich Songs wie z.b.„Inside Of Me“ oder „The Great Escape“ den Ohrwurm-Platz streitig machen. Die 5BUGS steuern mit ihrem melodischen Punkrock auf jeden Fall ein Stück Richtung Mainstream – der Sound im Allgemeinen kommt auf „Tomorrow I’ll Play God“ ein bisschen zu sauber und glatt daher, man wünscht sich hier und da ein bisschen mehr Rotz und Dreck. Nichtsdestotrotz sind die Songs catchy und das Album ausgewogen: nicht nur schnelle UpTempo Nummern, die sicherlich zu den Stärken der Band zählen, sondern auch ruhigere Seiten kommen auf „Tomorrow I’ll Play God“ zum Vorschein: „The Air I Breathe“ oder „Just Another Tragic Story“. Letztere, eine reine Piano Nummer, vermutlich fürs Radio konzipiert und komprimiert lässt dann eine gute Pop-Punk Platte noch mal richtig schnulzig ausklingen. „Tomorrow I’ll Play God“ kann ohne Probleme mit den US-Vertretern des Genres mithalten. Vielleicht ist die Platte etwas zu gerade gebügelt, es fehlt ein wenig an Ecken und Kanten, ansonsten kann man die Songschreiber Qualitäten, die Hohe Trefferquote, was die eingängigen Melodien und die tolle Stimme von Chris Dumhard hervorheben. Gut gemacht Jungs! 7,5/10 Punkte |
| http://www.skipmag.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Fomp 18.11.2006 |
| Die 5Bugs kommen aus Berlin und haben 2004 mit „To No One Else Except You“ ein Album gemacht das einfach nur untergegangen ist, was wahrscheinlich auch besser so war. Jetzt, zwei Jahre später sollten sie die neuen deutschen Disko-Chart-Stürmer werden. Mit ihrem neuen Album „Tomorrow I´ll Play God“ veröffentlichen die Berliner auf „Rockhit Records“ ein reines Hit-Album der Emo-Pop-Punk-Galore!
Die Elf Songs auf „Tomorrow I´ll Play God“ sind voll gepackt mit mitreißenden Melodien die sofort ins Ohr gehen, was nicht zuletzt an der Ähnlichkeit zu großen amerikanischen Bands liegt, die gerade die Charts stürmen oder gestürmt haben.
Musikalisch gehen die Berliner auf „Tomorrow I´ll Play God“ immer ordentlich nach vorne und ganz der großen Karriere verschrieben, versprechen Stücke wie „Appetite At First Sight“ oder „Inside Of Me“ die kleinen Hits von morgen zu werden. Mit zwei ruhigeren Songs („The Air I Breathe“ und „Just Another Tragic Story“) spielen die fünf ganz großes Gefühlskino auf. Namhafte Verstärkung kommt bei den Backing-Vocals mit Ingo Donot („Living The Limits“ und „The Great Escape“) noch dazu.
Abwechslungsreich, gut produziert und in sich stimmig. Mehr als man jemals erwartet hätte, obwohl es früher hätte kommen müssen. Trotzdem ganz, ganz stark!
mathias |
| http://www.fomp.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Sammakko 06.11.2006 |
| I feel like I'm in someone else's dream and no one else but me could hear me scream
Es ist Samstag Nachmittag. Ich komme vom Einkaufen wieder, und schaue mißmutig in den Briefkasten, doch – Oh Wunder – neben Rechnungen und ähnlich Kompostierbarem findet sich ein großer Umschlag. Nach kurzem Hin- und Hergeknicke ist klar; Inhalt besteht aus 2 CD's. Okay. Oben angelangt landet die erste Scheibe im PC und der Opener „Appetite At First Sight“ schlägt mir aus den Boxen entgegen. Appetit habe ich wirklich, nämlich sowohl auf mein wohlverdiehntes Abendbrot als auch auf mehr Songs. Der erste Eindruck ist entscheidend und eben dieser ist recht positiv. Sänger Chris setzt mit seiner rockigen Stimme erste Highlights und treibt die bereits zu rennen scheinenden Instrumente auf ihrem Marathon durch das 11-stückige Album zu Höchstformen an. Als Drum-Liebhaber liegen einem die ersten 17 Sekunden Trommelsolo des zweiten Songs „Visions“ schwer im Magen und neben meines Japsens, gelangt wieder einmal ein netter Text in meine Gehörgänge. „I feel like I'm in someone else's dream an no one else but me could hear me scream“ („Ich fühle mich, als sei ich in jemand anderes Traum und niemand, außer mir selbst, könnte mich schreien hören“). Die 5 Jungs aus der Hauptstadt lassen die Hörer durch Höhen und Tiefen gleiten, und begleiten diese mit rythmischen Klägen der Pop-, Rock-, Punkschiene, welche durchaus auch Emoelemente enthalten. Während die ersten Stücke mehr den starken Mann markieren und fast unantastbar wirken können, so stechen „The Air I Breathe“ und „Just Another Tragic Story“ mit ihrem Einfühlungsvermögen heraus. Chris' Stimme wirkt weich und sehr poppig. Besonders der 11. Track besticht mit dem Piano, so zeigen 5 Bugs ihre weiche und romantische Seite und werden warscheinlich viele Herzen berühren. Bei genauerem Hinhören hat der Song gefäääährliche Ähnlichkeiten mit „Only Hope“ von Mandy Moore bzw. Switchfood incl. Natural und Gareth Gates. Passt nicht? Dachte ich auch, stimmt aber nicht. Gerade im Chorus werden unverwechselbare Paralellen sichtbar, und ich wunderte mich noch, weshalb mich der Song so berührt. Soweit ist es jetzt klar. Aber nicht, dass jemand denkt, dass die werten Berliner „Weicheier“ sind, auf den anderen Stücken wird gerockt, bis buchstäblich auch Oma aus ihrem Rollstuhl springt und im Moshpit das Tanzbein schwingt. Die Lieder wechseln auf viele Arten und Weisen sowohl Thema als auch Tempo. Somit wirkt es wie ein Ganzes und spiegelt die Arbeit, welche seit dem Vorgänger „To No One Exept You“ (2004, rockhit records) hinein gesteckt wurde, wieder. Eben jene kontinuierliche Arbeitswut ermöglichte es den 5 Bugs auf vielen Bühnen in Österreich und Deutschland zu spielen und als Höhepunkt sogar beim ROCK AM RING 2006. Letztendlich ist diese Platte auf jeden Fall repräsentativ und gehört definitv nicht nur als Bückware AUF den Ladentisch, VIEL SPAß ;) Geschrieben von Bes Burger |
| http://www.sammakko.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Ev3nt 05.11.2006 |
| Wenn man sich die CD mehrmals anhört, was man sowieso unbedingt machen sollte, wird man Parallelen zu Bands wie Fall Out Boy, Panic! at the disco oder AFI feststellen. Also eigentlich nichts Neues, aber das sollte nicht davor abschrecken, sich die CD doch zuzulegen. Auch wenn es klingt, wie gerade alles, hat man doch viel Spaß beim Hören.
5 Bugs - Tomorrow I´ll play good ReviewDie Zusammenstellung der songs auf Tomorrow I´ll play god sind doch gut ausgefeilt. Sind die ersten 5 songs wie „Visions“, „Over is a world I cannot deal with“ oder „The great escape“ kraftvoll, kommt mit „The air I breathe“ ein etwas ruhigerer song, den man trotzdem nicht unterschätzen sollte. Songs die sich nach und nach hochpuschen, Gitarrenriffs im lauter werden sind viel zu selten. Danach geht es bis zum Ende mit „Fighting in the name of Rock´n´roll“ so durch. Aus „Living the limits“ zitieren ich mal folgendes: […] we keep on playing our sunshine asses off we won´t get any fucking sleep at all living the limits is a part of us, that`s it! so fuckin´ what we love that shit Damit ist doch schon fast alles gesagt, 5 Bugs wollen mehr und nicht nur das. Sie wollen in eure Köpfe und wenn sie sich erst einmal eingebrannt haben, sind sie auch kaum noch wegzudenken. Den krönenden Abschluss macht „Just another tragic story“, der den entspanntesten Teil der CD abgibt. Ein wunderbarer Pianosong, Emo vom Feinsten, denn im Rock spricht man nur noch von Emo, nicht von Balladen, das ist uncool. Tolle Texte, klangvolle Melodien, perfekte Stimme, brilliante Band - “Tomorrow I´ll play god” macht definitiv Appetit auf mehr. Yummy. Sisa |
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| Heartbeatmedia 04.11.2006 |
| “I’m giving you the best time of my life so take my heart home tonight…”
Und mit diesem Refrain versprechen die 5 Bugs nicht zuviel. Die 11 eingängigen, melodisch aufgemotzten Tracks des neuesten Werkes zielen nämlich genau in diese Kerbe und lassen den Hörer über die Länge der Spieldauer eine einfach saugute Zeit erleben.
Die helle, markante Stimme des Sängers, die des öfteren von Backgroundvocals (im Song “The Great Escape” ist kein Geringerer als Guido von den Donots dafür zuständig) tatkräftig unterstützt wird, rückt die druckvollen, präzise gespielten Breaks und Tempiwechsel ins rechte Licht und trifft dabei immer genau den wunden Punkt des Konsumenten, ohne weinerlich zu klingen.
Von wegen, die fünf rocken mal mehr, mal weniger hart und verstehen es, die emotionalen Melodien taktisch richtig zu platzieren und das Ganze variantenreich genug zu gestalten, dass dem Hörer nie langweilig dabei wird.
Die 5 Bugs verstehen es also eine pokalanwärtertaugliche Mischung aus Punkrock, Emocore und poppigen Rhythmen zu kombinieren, die sich sowohl als zwanglose Hintergrundmusik für ein ausgiebiges Saufgelage oder für ein schnelle Pogorunde durch den Club eignet.
FAZIT: Der Hörer fühlt sich von diesem Gefühlskarussell herrlich hin- und hergerissen und wird von den abwechlungsreichen Songs richtig derbe vermöbelt. Wenn Melodicpunk dann bitte so…Daumen hoch für diese Scheibe!!! RAISE YOUR HANDS AND CELEBRATE... |
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| Whiskey Soda 03.11.2006 |
| Die fünf Käfer zählen eindeutig zu den Lieblingen der Berliner Szene und haben sich auch Deutschlandweit schon eine beachtliche Fangemeinde erspielt. Wer die Bugs schon einmal live erlebt hat oder sich den letzten Longplayer "To No One Else Except You" zu Gemüte geführt hat, der hat schnell begriffen, dass diese Band dem Berliner Undergound nicht lange erhalten bleiben wird. Und so kam es auch. Um ihre Musik einem noch breiterem Publikum zugänglich zu machen, haben sie ihren Vertrag beim Kreuzberger Rockhit-Label unterschrieben und ihre bereits fertige Scheibe auf den Markt geschmissen.
"Tomorrow I´ll Play God" heißt das gute Stück und kann sich eindeutig sehen lassen. Unglaublich, dass dieser Longplayer im heimischen Studio aufgenommen wurde, kann er sich doch problemlos mit den Alben der Amerikanischen Mitstreiter messen. Eine Scheibe, die knallt, mitreißt und sofort ins Ohr geht. Auch das Tanzbein kommt bei weitem nicht zu kurz. Textlich ist genauso für Jeden etwas dabei, vom Schmerz nach einer Trennung bis hin zum gesellschaftskritischen "Order To Kill". Mit dem Opener "Appetite At First Sight" wird dem Hörer gar nicht erst eine Eingewöhnungsphase gegönnt, sondern voll nach vorne gegangen. Schon nach den ersten Zeilen wippt man mit dem Fuß und spätestens beim Refrain wird mitgesummt. Für diesen Song holten sich die Bugs noch einmal ihren Ex-Gitarristen Ashkan ins Boot. Sofort weiß man, womit man es bei dieser Scheibe zu tun hat: Punkrock mit Herz, wuchtige Gitarren, ein treibendes Schlagzeug, einem wummernden Bass und einer äußerst präsenten Stimme. Nach einem kurzen Intro gibt es auch bei dem zweiten Song "Visions", der Single-Auskopplung, ordentlich was auf die Ohren. Auffällig ist der vordergründige Basslauf und das treibende Schlagzeug. Da schaut man auch gerne mal über die "Yeah Yeah"- Choräle hinweg. Ohne Tempoeinbußen, eher im Gegenteil, folgt "Inside Of Me". Dieses weiß mit einem wundervollen C-Part zu überzeugen, in dem Sänger Chris eine kleine Kostprobe seiner Kopfstimme präsentiert. Dieser Song geht dadurch nicht minder ins Ohr. "Over Is A Word I Cannot Deal With" ist wohl einer der persönlichsten Songs dieses Albums und dürfte nicht nur die Herzen der weiblichen Fans erweichen. Ohne Niveau-Einbußen folgen "The Great Escape" und "The Air I Breathe", bei dem sanftere Töne angeschlagen werden und Sänger Chris gefühlvoll schmachtet "you`re the only one / you`re the air that I breathe". "Fighting In The Name Of Rock`N`Roll" gehört eindeutig zu den Songs, die sich auch einige andere Bands gerne auf ihre Fahne schreiben würden. Ungewohnt düster geht es mit "Order To Kill" weiter, das mit Tempi-Wechseln und einem gut platzierten Sample zu überzeugen weiß. Auch "No One`s There" trägt den typischen 5Bugs-Stempel und brauch sich somit nicht verstecken. Herausragend sind auch die beiden letzten Stücke. Mit "Living The Limits" propagandieren die Fünf wohl ihr Lebensmotto. Unterstrichen wird dieser Eindruck noch durch eine Anmerkung im Booklet: "we accidentally crashed 4 stages, 3 guitars, and 2 cars". Der wirklich letzte Song "Just Another Tragic Story" fällt völlig aus dem Rahmen, setzt man hier doch hauptsächlich auf Klavier und Chris prägnante Stimme. Man sagt ja, dass man einen guten Sänger daran erkennt, wenn seine Stimme auch einer Ballade standhalten kann. Chris hat diesen Test eindeutig bestanden und bricht gleichzeitig endgültig mit dem Schrammel-Punkrock-Klischee. Es ist nicht zu übersehen, diese Band hat sich entwickelt und das genau in die richtige Richtung. Sie sind rockiger geworden und sie sind reifer geworden, das hört man – aber vor Allem kann es sich hören lassen. Autor: Glöckchen |
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| Kickin' Ass 31.10.2006 |
| Die 5Bugs werden in letzter Zeit in der einschlägigen Fachpresse mehr als gelobt! "Uncle Sally" schrieb, die Berliner seien Deutschlands spielstärkste Newcomer-Band! Das haben 5Bugs bisher auch bewiesen. Anfang November kommt nun das zweite Album "Tomorrow I'll Play God". Mit diesem Album im Gepäck unterstreichen Sie mit einer Tour, die wohl kein Ende finden wird, die Aussagen der Fachpresse.
Mit "Tomorrow I'll Play God" starten die 5Bugs, ab sofort bei Rockhit Records unter Vertrag, nun also voll durch. Im Studio mal noch kurz Guido von den Donots eingeladen und fertig war die Platte. Diese überzeugt durch Refrains die sich bereits beim ersten Hören in die Grosshirnrinde bohren. Genau das verspricht das Promoschreiben. Die 5Bugs spielen Ihren Emopunk verdammt tight nach vorne – immer geradeaus, ab und zu ein eingängiges Solo, hin und wieder die emotypischen Schreieinlagen, da n kleiner Tempowechsel, alles immer auf den Punkt! Fein, fein, fein. Die Wand für die goldene Platte haben sie wohl schon freigemacht, denn mit "Tomorrow I'll Play God" brauchen sich 5Bugs nicht vor den Kollegen aus USA verstecken! Wer braucht schon die Ataris oder die Get up Kids, wenn wir in Deutschland Bands von diesem Kaliber haben. Sascha Wietstock |
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| Wastin! 25.10.2006 |
| Aufgepasst. Mit den 5Bugs aus Berlin macht sich eine junge Band auf den Weg, um die Szene aufzumischen. Nachdem man bereits 2004 mit 'To No One Else Except You' für ordentlich Wirbel gesorgt hatte, erscheint nun der Nachfolger 'Tomorrow I´ll Play God'. Und wo der erste Streich schon mit Punkrock-Krachern und dicker Eigenproduktion aufwartete, setzt die Band bestehend aus Sänger Chris, den Gitarristen Flo und Snöt, Basser Daniel, sowie Drummer Samy mit der neuen Platte noch einen oben drauf. Erneut gaben die Jungs in Sachen Produktion nichts aus der Hand und auch musikalisch haben die Jungs einen Sprung nach vorn gemacht. Der Sound ist, wie angedeutet, absolut super. Die Songs klingen ausgereifter und breitgefächerter. Die Mixtur aus Punkrock, Emo und Pop frisst sich in die Gehörgänge und weiß zu begeistern. Schon der Einstieg mit 'Appetite At First Sight' lässt die Glocken läuten, besticht mit eingängen treibenden Melodien, sowie der charismatischen Stimme von Chris. Die Gitarren bersten ordentlich, sorgen für eine schöne Transparenz und den nötigen Drive. Das folgende 'Visions' knüpft auch gleich da an, wo der Opener aufgehört hat. Melodieattacken und Mitsing-Faktor. Hier merkt man bereits, dass 5Bugs ihre Hausaufgaben gemacht haben, zudem die Zweitstimmen von Snöt und Flo Sänger Chris ausgezeichnet unterstützen. Bei 'The Great Escape' leiht dann Gitarrist Guido von den Donots seine Stimme, um desöfteren kraftvoll sein Organ zur Geltung zu bringen, während der Fünfer den passenden Soundtrack dazu spielt. Bis zur Halbzeit gibt es keinen Ausfall auf 'Tomorrow I´ll Play God'. Die Jungs klingen authentisch und können problemlos mit ihren amerikanischen Helden, wie New Found Glory, Fall Out Boy etc. mithalten. Der zweite Abschnitt beginnt dann mit einem Paukenschlag. 'Fighting In The Name Of Rock´n ´Roll' geht wesentlich härter zur Sache. Wie der Name schon verlauten lässt, wird hier gekämpft und
einen Gang hoch geschaltet. Trotzdem fällt die Nummer nicht aus dem Rahmen und bietet genügend melodiöse Arrangements. 'Order To Kill' gehört ebenfalls zur härteren Gangart. Verspielte Gitarren, ballernde Drums und die immer wieder präsente Stimme von Chris lassen den Hörer auf seine Kosten kommen. 5Bugs gehören definitiv zur besseren Hälfte der hiesigen Punkrock-Acts dieser Tage. Man kann nur wünschen, dass es mit ihrem neuen Label Rockhit Records steil bergauf geht. Potenzial hat man zur Genüge und der Fakt, dass man sein eigener Herr ist, sowie das unerbittliche Touren dürften die Jungs bald auf die nächste Ebene befördern und der breiten Masse zugänglich machen. Beide Daumen hoch für 'Tomorrow I´ll Play God'. Wer so viel Leidenschaft in sein Schaffen steckt, soll dafür auch belohnt werden. Fans der gepflegten Punkrock Musik, mit einem Touch Aggressivität und Pop sollten hier auf jeden Fall zugreifen. Es bedarf nicht immer große Namen, um ein Album mit Substanz abzuliefern. Hier wird zwar sicherlich nichts neu erfeunden, dafür aber mit voller Stärke aus den Vollen geschöpft. Es wird mit Spielfreude und Eingängigkeit geglänzt. Am Ende steht ein sehr gutes ausgewogenes neues Album und man darf gespannt sein, was die Zukunft für 5Bugs nun bringen mag. Wer die Chance hat die Band live zu erleben, sollte sie nutzen. Mit Gigs wird dieses, noch bestehende, Jahr nicht gegeizt. Und für Bands, die gern mal ihre Songs professionell auf Platte bannen wollen, bietet sich die Möglichkeit bei Gitarrist Flo ins Studio einzureiten.
Autor: Martin Pilgrimm |
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| Get Addicted 24.10.2006 |
| Melodischer Punkrock aus Berlin. Nein, es geht nicht um die Ärzte. 5 Bugs sind, wie sollte es anders sein, fünf junge Berliner, die mit „Tomorrow I'll play god“ ihr zweites Album abliefern. Von der erste Sekunde an melodische, fast hymnentaugliche Tracks, die zum mitsingen und tanzen animieren. Die ganze Platte ist so verdammt sauber produziert, dass nicht wirklich auffällt, dass es sich bei den 5 Bugs nicht schon um Veteranen handelt. Musikalisch erinnert das ganze vielleicht etwas an die Ataris oder auch die Get up Kids, wobei schon ein Unterschied auszumachen ist. Die Massentauglichkeit ist hier aber, wie auch bei den beiden genannten Bands, defintiv vorhanden. Elf Tracks stark, eine Gesamtlänge von knappen 35 Minuten und in diesen „nur“ 35 Minuten steckt eine Menge. Von powervollen Nummern wie z.B. „No one's here“ bis zu sanfteren Tönen bei „Just another tragic story“ ist alles dabei. Das verleiht dem Album einen Umfang, der es vermag, den geneigten Hörer in jeder Stimmungslage zu unterstützen oder auch vor ungewollten Launen zu retten. Man sollte bei zweitem nur genau drauf achten, dass einen nicht vielleicht doch eine emotionaleren Nummern erwischt, da diese es in sich haben. Coole Scheibe
Verfasser: Daniel Fehling |
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| NoiseDivision 23.10.2006 |
| Über die 5Bugs hört man ja seit geraumer Zeit nur Gutes - die Band wurde von der einschlägigen Fachpresse ja förmlich über den grünen Klee gelobt. Und um diese Reputation nun mit ein wenig Nachdruck zu untermauern, wird Anfang November das zweite Album der Berliner Kapelle in die Läden kommen.
Schon der Opener Appetite At First Sight gibt ganz klar die Marschrichtung vor: Extrem melodischer Punkrock der meist zügigeren Sorte mit Emo-Einflüssen - das ist doch schon einmal eine vielversprechende Grundessenz für die insgesamt elf Songs, und die gehen den Jungs offenbar auch ziemlich locker und leicht von der Hand: Melodietechnisch bleibt bei fast jeder Nummer sofort die eine oder andere Tonfolge im Ohr hängen. Könnte ich das bitte noch mal hören? Nein, denn Pausen kann man hier vergessen: Der nächste Track steckt schon in den Startlöchern - keine Chance für Spätzünder! Die 5Bugs rocken einfach geradeaus und verdammt tight nach vorn (Fighting In The Name Of Rock'n'Roll). Ein wenig Stakkato hier, eine eingängige Gitarren-Line dort - routiniert und auf den Punkt, ...sauber! Und damit sich auch keine Langeweile einstellt, verfeinern die 5Bugs ihre Songs noch mit massig Breaks und einigen Tempiwechseln (Order To Kill) - alte Schule, aber immens wirkungsvoll. Nachdem hier gerade der instrumentale Teil abgefeiert wurde, bleibt noch die Stimme, und mit einer Schlechten man sich ja bekanntlich ziemlich schnell alles in Sachen Hörergunst versauen. Aber auch hier gibt's nichts zu bemängeln: Sehr präsent, richtig angenehm im Klang und mit dem nötigen Druck versehen, um sich - wenn nötig - auch mal gegen die gelegentlichen Instrumentalgewitter der vier Bandkollegen durchzusetzen. Apropos Gesang: Es gibt natürlich sowohl die klassische zweite Stimme, als auch gegenläufige Linien, und ab und zu wird auch der Shouter im Background von der Leine gelassen (The Great Escape). Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja: Wenn's denn passt, ist man sich auch nicht zu Schade, den Song mit einem schlichten Yeah-Yeah aufzupeppen (Visions). Ganz schön dreist! ...aber wenn's der Sache dient, dann sei's gestattet! Und die Sache ist bei diesem Album ziemlich klar definiert: Mal eben einen Haufen kleiner Ohrwürmer produzieren, die der Pogo-Gemeinde knapp 36 Minuten rythmischer und schweisstreibender Gymnastik bescheren. Die 5Bugs erfinden hier zwar keine neue Variante des Punkrock, aber das erwartet schliesslich heutzutage auch niemand mehr. Tomorrow I'll Play God ist aber ganz sicher ein extrem kurzweiliges und eingängiges Album, dass jedem, der sich an hervorragenden Melodien mit anständig rockenden Gitarren berauschen kann, eine Menge Spass bereiten wird. |
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| Music Scan 21.10.2006 |
| Hoppla! Das sieht wirklich so aus, als würde Rockhit Records sich zum Garant für klasse Melodic-Pop-Punk Bands aus Deutschland entwickeln. Nach dem klasse Album von One Fine Day kommt nun eine Woche später "Tomorrow I'll Play God" von 5 Bugs auf den Markt. Musikalisch schlagen beide Bands in dieselbe Kerbe: Melodischer, dick produzierter Punkrock mit eingängigen Refrains und ordentlich Hit-Charakter. 5 Bugs aus Berlin fügen ihrem Punkrock Allerdings noch ein Spur Emo-Alternative-Rock bei, also das was Bands wie Dashboard Confessional, Something Corporate, The All-American Rejects und Freunde so machen. Das lässt das Album zwar noch amerikanischer klingen, macht es aber auch abwechslungs- und facettenreicher. Von der Produktion her setzt die Band auf einen Hochglanz-Sound, der den Ami-Kollegen in nichts nach steht. Für meinen Geschmack ist es ein ganz klein wenig zu glatt und bietet gelegentlich kaum Fläche zum festhalten. Aber das ist Geschmacksache und tut dem durchweg mehr als positiven Eindruck keinen Abbruch. Ich glaube, so langsam zieht auch unser Land in Sachen populärer Rockmusik nach. "Tomorrow I'll Play God" ist jedenfalls ein wirklich klasse Album, das sich vor nichts und niemand verstecken muss. Aufgepasst, da bahnt sich was an!
Hannes (8/10) |
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| Titus 20.10.2006 |
| Direkt vom Start weg nehme ich anteilig etwas Spannung raus: KEIN einzig schlechtes Wort werdet Ihr in diesem Review lesen können!
Die sympathischen 5Bugs sind mittlerweile auf dem mindestens genauso sympathischen Rockhit Records-Label gelandet. Eine tolle Kombination, bei der beide Seiten nur gewinnen werden. Warum das so ist, will ich auch gerne erläutern: Rockhit sind Fans guter Musik und mit vollem Herzblut sowie der nötigen Professionalität am Start. Und die 5Bugs? Vorläufig ungeachtet dessen, dass die Jungs livetechnischen Referenzcharakter an den Tag legen, haben sie hier eine Platte vom Stapel gelassen, die ein Label problemlos groß werden lassen kann. Auf diesem Bastard von Platte ist aber auch nicht nur ein Funken Mittelmass! Oder anders: hier stimmt einfach ALLES! Hits am laufenden Band, so dass sich ein Hervorheben einzelner Stücke schlichtweg verbietet. Der Sound ist exzellent und klingt weit mehr nach Amerika als nach „heimatlichem Studio“; technisch ist das Ganze ohnehin jeglicher Kritik erhaben. Ein dicker Pluspunkt war schon immer Sänger Chris, der mit einer tollen Stimme und Talent für große Melodien gesegnet ist. Dieses mal läuft er in beiden Bereichen mehr denn je zur absoluten Höchstform auf. Kurz: diese Platte reicht die Band locker in die Champions League durch, allerdings sind die 5Bugs da fast schon konkurrenzlos. New Found Glory sind mit ihrer neuen, „erwachsenen“ Schlaftablette bereits in der Vorrunde gescheitert, und Fall Out Boy sollten für die Endrunde dringend ein paar Trainingseinheiten extra einlegen, um auch nur in die Nähe eines Meisterwerks wie „Tomorrow I´ll Play God“ gelangen zu können. Ohne wenn und aber: die derzeit beste deutsche Punkrockband hört auf den Namen 5Bugs. In Sachen Livepräsenz schon länger, ab jetzt aber auch auf Platte. © Andy |
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| Taped Mag 20.10.2006 |
| 5BUGS sind zurück und liefern mit Ihrem Neuling glasklaren Sound für die heimische Anlage. Mit der Ansage „Tomorrow i’ll play god“ untermauern sie eindrucksvoll, welches Potenzial in ihnen steck. Chris, Daniel, Florian, Snöt und Samy gelten in Underground-Kreisen schon seit längerem als das Beste, was die deutsche Newcomerszene in Sachen Pop-Punk zu bieten hat. Seit kurzem gehören sie zur Rock-Hit-Records Familie und können dieses sympathische Label hinter sich schätzen.
Nach längerem Warten haben die Jungs sich viel Zeit genommen, um dieses Album auf den Markt zu bringen und brauchen sich mit dieser Produktion vor amerikanischen Bands nicht zu verstecken. Florian Nowak, seines Zeichens Gitarist der 5BUGS, beweist mit dieser Produktion, welches Ausnahme Talent in ihm steckt! Man kann mit Recht behaupten, dass es in Deutschland nicht viele Bands dieser Qualität gibt. Beachtlich ist, dass hier kein Management mit viel Geld und Kontakten hinter steckt. Hier wird fast alles selbst in die Hand genommen, um 100% dahinter stehen zu können. Den Opener macht gleich schon ein druckvoller, 5BUGS typischer Sing-a-long Song, der schön nach vorne geht. Deutlich zu erkennen sind die Entwicklungen die, die Berliner seit ihrer letzten Scheibe gemacht haben. So sind die Songs durchweg viel runder und harmonischer. „Appetite at first Sight“ erfreut somit mit mehrstimmigen Chorus und einem sehr gelungen Zwischenpart. Hier gibt es dann auch einem kleinen Gastauftritt des alten Gitarristen Ashkan Motahar, der die Sologitarre schwingt. Weiter geht’s mit der Single „Visions“ die vom ersten bis zum letzten Ton überzeugt. Immer wieder mehrstimmiger Gesang und gekonnte Drumparts, sowie perfekte Übergänge machen dies zu einem der schönsten Songs der Platte. So rocken sie mit „Inside me“ weiter, der textlich wieder sehr gut gelungen ist und dem Hörer einen weiteren Ohrwurm im Refrain verspricht. Hier wird auch schnell klar, welches Potential in der Stimme von Sänger Chris steckt. Gekonnter Wechsel von Kopf in Bruststimme und die Intonation können sich wirklich hören lassen. Mit dem catchy Refrain aus „Over is a world i cannot deal with“ geht es über “The great escape” zu dem im ersten Moment etwas ruhigerem Song “The air I breath“, der durch den eher nachdenklichen Text sofort fesselt, lässt sich aber über die Textstelle „you’re the only – you’re the air that i breath“ streiten. Höre ich doch schon die Stimmen, die ihm solche Passagen nicht abkaufen wollen. Aber falsch, denn sie schaffen es mit einem perfekten Arrangement immer authentisch zu bleiben. Ein Highlight der Platte ist wohl definitiv der Song „Fighting in the Name of rock’n’roll“, der locker auf Heavyrotation bei allen Musiksendern laufen könnte. Ohne einen Leistungsabfall geht’s weiter zu „Order to kill“, in dem die 5Bugs sowohl mit super Oktav-Gitarren begeistern, und mit einem zeitgemäßen Text ihren Fortschritt in Sachen Reife beweisen. Über „No one’s there“ rocken sich die Jungs mit extremen Tempo weiter nach vorne. Anfangs mit dem leichten Megafon Effekt wird noch mal richtig angeheizt und textlich der Schmerz des Verlassens verarbeitet. Auch hier wechseln wieder die schnellen Parts mit einem gekonnt stimmgewaltigen Refrain und schön harmonierenden Zwischenparts, in dem die Gitarristen mit wirklich schönen Melodien verzaubern. Als vorletzter Song ist dann meiner Meinung nach der Wohl stärkste Song der Platte dran. „Living the limit“ lässt schon erahnen was dahinter steckt. Auch hier haben die Jungs sich Verstärkung besorgt. Wie auch schon beim Song „The great escape“ werden die Backings vom Donots Gitarrist Guido, Chris & Martin (One Hope Left) übernommen. Druckvoll und textlich sehr interessant erzählen sie von Ihrer fünfjährigen Bandgeschichte. Auch hier wieder ein ohrwurmverdächtiger Refrain. Weitere Highlights des Songs sind die kurzen Gesangsparts aller Bandmitglieder. Zum Abschluss zeigen die 5BUGS, dass sie mit Ihrer Wahl des neuen Gitarristen einen Volltreffer gelandet haben! Denn Snöt beherrscht neben der Gitarre nämlich noch ein ausgezeichnetes Talent für lupenreine Piano-Klänge. Mit „Just another tragic story“ kommt nicht nur ein ruhiger Alibisong daher, wie er auf vielen Alben zu finden ist, sondern schafft es Chris hier sofort mit seiner Stimmfarbe und Interpretation den Zuhörer auf die Situation einzustellen. Ein schöner Abschluss für ein durchaus gelungenes Gesamtwerk. Wer sich diesen Sommer noch nicht verliebt hat, findet mit dieser Platte die Liebe seines Lebens. Ok, vielleicht nicht ganz so übertrieben, aber diese Platte gehört ganz noch oben in eure Top 5! Wer auf gut produzierten Pop-Punk steht kann mit dieser Platte nichts falsch machen. Ganz Großes Rock’n’Roll Kino! Wer jetzt nicht mehr warten kann, sollte sich schnell ein Exemplar vorbestellen. Klick hier, denn besser könnt Ihr 12€ nicht anlegen. Punkte: 10/10 Text: Julien Philipp Plümicke |
| http://www.taped-mag.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Allschools 16.10.2006 |
| Nach einer DIY Split EP mit NO ONE’S CHOICE und dem ersten Longplayer "To No One Else Except You" auf Turned Out Records im Jahre 2004 legen die Berliner von 5 BUGS nun ihren zweiten Longplayer "Tomorrow I’ll Play God" via Rockhit Records vor. Man ist also auf einem Label mit dem Hannoveraner Poppunk Powerhouse ANDTHEWINNERIS und in ähnlichen Breitengraden ist auch die Musik der Jungs angesiedelt.
Emotionaler Poppunk mit sonnigen Hooks, sauberem Songwriting und ausgesprochener Catchyness macht sich breit. Der helle Gesang von Frontman Chris, bringt genau die emotionale, leicht weinerliche Note, die das Genre ausmacht. Gerade ein Opener wie "ppetite at first sight" ist unglaublich eingängig und kann locker mit den Poppunk-Größen im Hause Hopeless Records mithalten. Den Jungs macht das Musizieren sichtlich Spaß und wenn mal ruhigere Momente angestimmt werden lassen 5 BUGS nichts anbrennen. Mit einer schicken Pianoballade namens bleibt man "just another tragic story" entlässt einen das Album in die Stille. Es bleibt der Eindruck, dass diese Band verdammt viel richtig macht und sich gerade national einen ordentlichen Ruf erspielen sollte. Auf Augenhöhe mit den oben benannten Labelkollegen ist man allemal. Einziges Problem, und das möchte ich an dieser Stelle auch nicht unter den Tisch kehren, ist die Tatsache, dass es echt 1000e Bands mit einem ähnlichen Sound gibt. Ich habe auf "Tomorrow I’ll Play God" jede Menge eingängige Songs gehört, die mir wirklich gut gefallen, doch wenn man mir in einer Woche eines der Lieder vorspielt könnte ich sicherlich nicht sagen: Oh, dass sind doch die 5 BUGS. Also ein wenig mehr Eigenständigkeit und alles wird gut! Torben |
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| Unruhr 15.10.2006 |
| Schnelle melodiöse Gitarren, eingängiger Text, volltöniger Gesang - gleich der erste Song „Appetite at first sight" auf der neuen 5Bugs-Scheibe haut voll rein und die Zeile „don't walk away" wird beim Zuhörer überflüssig sein, da man wahrscheinlich gebannt weiterhören wird. Jeder Song kann ein paar interessante, geschickt integrierte Elemente wie Rhythmuswechsel, Breaks und variable Gitarrenriffs vorweisen. 5Bugs haben mit „Tomorrow I'll play god" ein phantastisches Werk ganz im Stile modernen Punkrocks hingelegt.
Der zweite Song „Visions“, dem ein oder anderen vielleicht schon von Myspace bekannt, hält locker das eingeschlagene Tempo und Level . Auch „Inside of me“ mit dem Schlagwort „silence“ ist alles andere als „silent“, aber hat die erste richtig überraschende Wende zu einem ruhigeren Part. 5Bugs scheuen sich nicht außer zwischenmenschlichen Kontexten, politische Themen anzugehen und zeitgemäß gegen die Unsinnigkeit von Kriegen zu wettern, wie in „The great escape“, wo die Allgemeingültigkeit durch gesangliche Variationen, hier einen ganzen Stimmenchor, verdeutlicht wird. Unerwartet, aber gut platziert folgt die fast fragile aber selbstbewusst endende Ballade „The air that I breathe“ – einfach, aber genial! Im Gegensatz zu CDs, die ab der Mitte stark abbauen, setzten 5Bugs irgendwie immer noch einen oben drauf. In der zweiten Hälfte findet man einen anspornenden Song für die Fans, „Fighting in the name of R ’n’ Roll“, und wer die Bugs schon mal live gesehen hat, der weiß, dass sie mindestens „100 and 10 per cent“ geben und auf jeden Fall in der Lage sind „to tear this place apart“. Mit Sicherheit wird das Publikum bei solchen Songs weiterhin ordentlich mitgehen… Musikalisch klingen hier verstärkt mitunter auch Metaleinflüsse deutlich und passend integriert an. Die Vielfältigkeit und Durchdachtheit des Albums mit Liebe zum Detail zeigt sich auch bei „Order to kill“, wenn wir eine Kinderstimme energisch sagen hören „lay down your guns“. Dafür, dass „Living the limits“ über die Strapazen des Musikbusiness handelt, ist es erstaunlich fröhlich, aber genau das ist ja das 5Bugs-Motto: „playing our sunshine asses off“. Es ist auch die konsequente Weiterführung der Songzeile „Someday we’re gonna make it“ vom ersten Album „To no one else exept you“. Und 5Bugs können sich dieses Selbstbewusstsein auf dem (langsamen) Weg nach oben erlauben. Die Stärken dieser CD liegen neben der musikalischen Abwechslung „zwischen Punkrock-Brett und Emo-Melancholie“ (rockhit) bei ureigenem 5Bugs-Sound auch in der gesanglichen Qualität und den ansprechenden Texten aus verschiedenen Bereichen. Musik und Text / Gesang sind dabei raffiniert aufeinander abgestimmt. Eine CD, die nicht nur unglaublich Spaß und gute Laune macht, sondern auch zum Nachhören und Nachdenken veranlasst. Lady Reason |
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| Liberty Fanzine 12.10.2006 |
| Mit „Tomorrow I’ll Play God“ starten die 5 Bugs in den musikalischen Hochsommer, 12 Songs drauf gepackt, Gastsänger Guido von den Donots eingeladen und dann Deckel drauf.
Bei dem ersten Song „Appetite at first Sight“, machen die Jungs um Sänger Chris den Hörern erstmal Appetit auf mehr. Die Platte überzeugt mit perfekten Arrangement und klasse Refrains. Diese Punkte ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Platte. Außerdem begeistern die Jungs mit einem perfekten Songwriting. Dass die Jungs ihre Instrumente mit ins Bett nehmen, merkt man sofort. In dieser Sache sollte es auch nichts mehr zu Beanstanden geben. Mit „Tomorrow I’ll Play God“ haben die Jungs ein Zeichen gesetzt und der Sprung in den Rockolympus sollte vorprogrammiert sein. Was mir aber dennoch fehlt, ist die überzeugende Individualität, die 5 Bugs von den ganzen anderen Pop Punk Bands abhebt. Sie haben hier nicht vollkommen was Neues geschaffen, irgendwo erkennt man doch schon die Parallelen zu jeder X-Beliebigen New Found Glory Band. Die Platte ist im Vergleich zum Vorgänger meiner Meinung nach zu „glatt poliert“, sprich es könnten auch ein wenig rauere Töne angeschnitten werden. Was aber nicht negativ zu bewerten ist. Im Großen und Ganzen brauchen sich die Jungs nicht mit dem Album verstecken, sondern sich ihre Plecks und Sticks schonmal vergolden lassen. Das Album wird einschlagen wie eine Bombe und das zu Recht! Die Platte bekommt von mir 9 von 10 käferische Punkte. |
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| Ox Fanzine 09.10.2006 |
| Das Melodycore alles andere als tot ist, beweisen die Berliner 5BUGS mit ihrem zweiten Album. Die Band hat sich mit "Tomorrow I'll Play God" zwei Jahre Zeit gelassen und alle Register gezogen - die elf Stücke beinhalten vieles von dem, was man sich von so manch anderer Melodycore-Band wünscht. Zwei eingesetzte Gitarren entwickeln ein Wechselspiel aus druckvoll-treibenden Passagen und guten Melodiebögen, die kraftvollen Schlagzeugparts werden wiederholt von Fill-Ins und derlei Spielereien unterbrochen und die Melodieführung der Stimme trägt zudem dazu bei, dass sich viele der Songs zu kleinen Ohrwürmern entwickeln. Bei schnellen, fröhlicheren Songs wie dem Opener "Appetite at first sight" oder "Living the limits", die mich beide sehr an New Found Glory erinnern, macht die Band eine gute Figur und zeigt, dass sie ein Händchen für Catchyness besitzt. Ebenso gelungen klingen die 5BUGS bei den nachdenklicheren, angenehm an die späten Strung Out erinnernden Passagen, etwas "No one's there". Alles in allem ein Album, das neben einer hervorragenden Produktion von vielen guten Melodien lebt. Lauri Wessel (7) |
| http://www.ox-fanzine.de --------------------------------------------------------------------------------------- |
| Oi!:Vision 07.10.2006 |
| Mit "Tomorrow I'll Play God" schießen die fünf Berliner von 5Bugs ihr zweites Album in den unendlichen Platten-Himmel. Und das was dort in Schallgeschwindigkeit durch Zeit und Raum geschickt wird ist sehr sauber und edel Produzierter Punkrock. Im Promoschreiben heißt es, daß die Breitwand-Melodien sofort in die Musikfelder der Großhirnrinden der Hörer diffundiert werden. Dem kann man nur zustimmen. Saubere Musik, schöne Melodien, viel Spielfreude und Abwechslung macht dieses Album aus. Der Sänger paßt sich mit dem Background-Gesang perfekt in die Musikalische Linie ein, ebenso wie jedes einzelne Instrument. Das einzige, was man diesem Album ankreiden kann ist, daß es fast zu glatt ist und sehr Breitenwirksam produziert ist - es also ohne sehr aufzufallen in den Charts weit vorne sein könnte. Bei der Betrachtung von Schillers... also von der Verpackung, kann man nur sagen, daß dies, ebenso wie die Musik, nahezu perfekt produziert ist und man, mal abgesehen von ein paar zusätzlichen Band-Bildern im Beiheft, nichts vermißt. 5Bugs spielen sauberen Punkrock, der absolut Charts-tauglich ist und keinerlei Ecken und Kanten besitzt. Saubere Mucke für den pflegebewußten Punkrocker sozusagen. (sk) |
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| Wannabepunk 03.10.2006 |
| Die 5 Bugs haben etwas geschafft, was normalerweise nur meine Lieblingsbands mit einer neuen Veröffentlichung schaffen. Und zwar, dass ich direkt nach dem ersten Song weiß ob mir die Platte gefällt oder nicht. So war es halt auch bei "Tomorrow I'll play God". Direkt als ich den Opener "Appetite at first Sight" durchgehört habe, war mir klar, dass dieses Album ganz großes Tennis war (oder wie bereits schön ausformuliert "Breitwand-Melodien auf dem Punkrock-Silverscreen").
In knappen 36 Minuten bietet das Album schnelle aber auch langsamere Punk Rock Hymnen die alles andere als langweilig sind. Filigrane aber trotzdem bretternde Gitarrenriffs, untermalt mit dicken Beats und einer grandiosen Stimme von Sänger Chris, bei der ich als Musiker sehr neidisch werde. Die Berliner müssen sich nichtmal Sorgen machen gegen die meist populäreren amerikanischen Bands diesen Genres abzukacken. Alles was mit Punk Rock, Pop, Emo und Rock zu tun hat wird mit diesem Album in erstaunlicher nähe zur Perfektion gespielt. Was mich besonders überrascht hat, ist neben den Uptempo Songs die Ballade "Just another tragic story" die größtenteils nur mit Piano und dem Gesang auskommt. Einen besseren Abschluss für eine kurzweilige und erheiternde Platte gibts meiner Meinung nach nicht. "Tomorrow I'll Play God" ist wirklich eine der besten deutsche Release der letzten Monate und verdient Anerkennung und Bekanntheit in der Punk Rock Gemeinschaft. Wenn diese Band nicht mehr schafft als sie es bereits jetzt schon getan hat, dann muss ich mir über den Geschmack anderer Menschen echt Sorgen machen :-) Markus |
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| EMP 18.09.2006 |
| Ist doch mal eine Ansage, morgen Gott spielen zu wollen. 5 Bugs aus Berlin geben sich, sagen wir, zumindest selbstbewusst was die Gestaltung der nächsten Tage angeht. Und natürlich wünscht sich jeder von Zeit zu Zeit göttliche Macht, er braucht nur mal die Tagesschau zu gucken oder sich unerwidert zu verlieben. So sind es bevorzugt die negativen Seiten des Menschseins, welche auf "Tomorrow I’ll play God" textlich aufgegriffen und von Sänger Chris Dumhard mit kristallklarem Organ interpretiert werden. Dazu gibt es viel mehrstimmige Chöre und einen schreienden jemand im Hintergrund. Musikalisch bieten die 5 Bugs vor allem Hochglänzendes – und Altbewährtes: hochprofessionelle Produktion, viel Emo, Punk und weniger Metal bei maximaler Vermeidung von Ecken oder gar Kanten. Eine gefährliche Gratwanderung, klaffen seitwärts schließlich die Abgründe des Epigonentums und der Redundanz. Sei’s drum, Fans von Funeral For A Friend, Taking Back Sunday, Stretch Armstrong, den Lost Prophets oder Fallout Boy können nichts, oder besser: rein gar nichts falsch machen. (Benedikt Niederschmid / 18.09.2006) |
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| Donots Amplified 15.09.2006 |
| OH JA!!, da sind sie wieder, die 5 Käfer aus Berlin! Und mitgebracht haben sie uns ein weiteres Hitfeuerwerk - frisch aus dem Presswerk (VÖ 03.11.06). Das Indie Label Rockhit Records (Brainless Wankers, One Fine Day) hat mal wieder ein goldenen Händchen für Melodien bewiesen und die 5 Bugs kurzerhand unter Vertrag genommen!
Der aktuelle Silberling "Tomorrow I´ll Play God" macht nahtlos da weiter wo sein Vorgänger aufgehört und uns nach "MEHR" hat lechzen lassen!
Die 11 aktuellen Ohrwürmer sind somit nur die Quintesenz von "To No One Else Except You" und gleichzeitig genau das, was "PopPunkRock" Deutschland am Leben hält! Mit "Appetite For First Sight" , "Visions", "Inside Of Me" ,"Over Is A Word..." schlängeln sich schon die ersten 4 Songs in das (vor allen Dingen bei solchen Platten) wohl wichtigste Sinnesorgan OHR, beissen sich mit den nachfolgenden "The Great Escape" und dem wunderschönen "The Air I Breath" (und spätestens hier wird klar, dass Deutschland keine Imports wie z.B. "Ataris" braucht!) im Gehirn fest um dann, spätestens in der zweiten Hälfte des Albums, ins Tanzbein zu wandern. Final gibt´s mit durchdringenden "FistInTheAir" Chören, Klasse arangierten Wechseln im Gesang und einem Guido Donot in Brüll-Höchleistung :-), die Völlige Extase Packung auf die Mütze und lässt mit "Just Another Tragic Story" nur noch eine Verabschiedung im ruhigen Stil, zu! |
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